Martin Ruch - Verfolgung und Widerstand

Artikel-Nr.: 9-20-8549

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Dokumentation

Zum 50. Jahrestag der Befreiung Offenburgs durch die Franzosen am 15. April 1945 erscheint im  Auftrag der Stadt dieses umfassende Dokumentationswerk zum Themenkomplex „Verfolgung und Widerstand in Offenburg 1933 - 1945“.

Das Buch schildert zunächst vor dem Hintergrund der politischen Entwicklung im Reich die spezielle Situation in Offenburg, wo schon 1924 die Gründung der NSDAP-Ortsgruppe erfolgte. Mit der „Machtergreifung“ 1933 begann die Verfolgung Andersdenkender aus politischen, rassischen oder konfessionellen Gründen.

Diese Verfolgung hatte wie überall, so auch hier in Offenburg, viele Gesichter, viele Namen, und sie geschah auf vielfältige Weise. Sozialdemokraten, Gewerkschafter und Kommunisten, Zentrumsanhänger, Juden, Katholiken und Bibelforscher, Zigeuner, Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, Deserteure, „Feindsenderhörer“, Geisteskranke - die Zahl der Opfer aus allen Schichten der Offenburger Bevölkerung ist groß. Die vorliegende Dokumentation schildert ausführlich das Schicksal dieser  Menschen und nennt ihre Namen. Es sind bekannte und unbekannte Namen.

Das Buch leistet einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung über die nationalsozialistischen Verbrechen gegen die Menschlichkeit in dieser mittelbadischen Stadt.

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